20 der besten SEO-Tipps für die eigene Webpräsenz

SEO Tipps

Wer sucht, der findet – aber gehört die eigene Website auch zu den potenziellen Favoriten in der Rangliste bei Suchanfragen? Gute Suchmaschinenoptimierung gilt als das Fundament, auf dem ein erfolgreicher Internetauftritt langfristig aufbauen kann. Folgende Tipps bringen das eigene Ranking voran. Wichtig bleibt neben dem Grundgedanken auch eine gute Umsetzung.

Mobiles SEO ist notwendig

Mobile Geräte sind überall anzutreffen. Smartphones gehören fest zum Berufs- und Lebensalltag vieler Menschen. Potenzielle Interessenten von Mobilgeräten dürfen daher auf keinen Fall durch das Suchraster fallen. Die folgenden Grundlagen für die Mobileoptimierung helfen bei der Aufwertung der Website.

1. Weniger Aufwand und mehr Flexibilität: Responsive Webdesign

Eine Webseite, die auf allen Endgeräten nahe am Optimum arbeitet, spart Zeit und erleichtert das Management von Inhalten. Die mehrfache Programmierung unterschiedlicher Konzepte fällt bei Responsive Design weg.

Vielmehr passt sich die Darstellung unterschiedlichen Bildschirmgrößen bezüglich der Struktur, Platzierung von Navigationselementen und allgemeiner Visualisierung an. Der Webcode ist identisch, aber erzeugt jeweils entsprechend maßgeschneiderte Resultate.

2. Texte inhaltlich kurz auf den Punkt bringen

Besonders auf kleinen Mobilgeräten ist Platz ein entscheidendes Kriterium. Unnötig gestreckte Texte sind allgemein kontraproduktiv. Eine Strukturierung mit Aufzählungen und einem Inhaltsverzeichnis mit direkter Weiterleitung zum betreffenden Absatz lockert die Präsentation effizient auf.

3. Ladezeiten im Check

Die statistisch erwiesene Toleranz bei Ladezeiten ist erstaunlich gering. Durchschnittliche darf eine Seite nicht mehr als vier Sekunden für den Aufbau veranschlagen. Das liegt nicht nur an der begrenzten Geduld der Anwender, sondern auch an der drohenden Überbeanspruchung des wertvollen Datenvolumens. Vor allem Werbebanner, Videos und Bilder besitzen auf der richtigen Kompressionsstufe hohes Einsparpotenzial. Die Ladezeit seiner eignen Seite kann man über Google PageSpeed Insights messen.

4. Keywords verlieren als Hauptfaktor an Bedeutung

Sture Aneinanderreihung von Keywords sorgen oft für sterile und leserlich unappetitliche Textpassagen. Was bereits bei herkömmlichen Desktop-Websites gilt, ist bei beengten Verhältnissen von Smartphones und Tablets um ein Vielfaches zutreffender. Daher besitzen Keywords und deren Häufigkeit bei der Mobileoptimierung nicht mehr die absolute Dominanz. Google rückt stattdessen die Nutzererfahrung, die User Signals, in den Vordergrund.

Qualitativer Inhalt schlägt Massenproduktion

Inhalt soll informativ und – sofern angebracht – auch angenehm zu erfassen sein. Eine Prise Unterhaltung, präzise Präsentationen und Vermeidung von langen Textwüsten gehören zu den Grunddisziplinen. Pfiffiges und ansprechendes Design macht den Unterschied aus. Alternativen mit vollkommen austauschbaren Konzepten und mangelndem Wiedererkennungswert gibt es wie Sand am Meer.

5. Google My Business-Eintrag vornehmen

Das Äquivalent für Visitenkarten im Internet ist Google My Business. Immerhin werden die damit getätigten Brancheneinträge in diversen Apps wie Google Maps und der Google-Suche angezeigt. Darüber alleine erschließen sich neue Besucherströme. Das kurze Firmenprofil baut ersten Kontakt mit suchenden Anwendern auf. Besonders Personen im lokalen Umkreis werden über dieses Werkzeug auf das Angebot aufmerksam – oder kommen womöglich gleich direkt vorbei.

6. Vielfalt ist Trumpf

Je mehr Vielfalt in Sachen Präsentation und Themenverwandtschaft bei Inhalten auf der Seite existiert, desto stärker wächst die Bindungswahrscheinlichkeit von Besuchern. Bilder, Grafiken, Texte und Videos ergänzen einander sehr gut, stehen isoliert jedoch oft auf verlorenem Posten und hinterlassen einen monotonen Gesamteindruck. Ähnliches gilt auch für Keywords. Repetitive Aneinanderreihung von wenigen Hauptwörtern wirkt unprofessionell. Synonyme und artverwandte Suchbegriffe bringen mehr Dynamik in den Leseprozess und verbessern zugleich Suchergebnisse.

7. Inhalt mit Augenmaß erstellen

Kurze Texte mögen prägnant erscheinen, können aber schnell zu oberflächlich ausfallen und Fragen offen lassen. Im Gegensatz dazu sind überstreckte Passagen ermüdend und überfordern die Aufmerksamkeitsspanne des Lesers. Das goldene Mittelmaß mit Tendenz zu etwas weniger Masse ist oft der geeignete Weg. Ebenso wichtig ist der imaginäre Rollenwechsel bei der Content-Begutachtung. Aus der Sicht eines ahnungslosen Kunden mit einem bestimmten Bedürfnis offenbaren sich automatisch Schwachstellen. Was wird erwartet und welche Probleme lassen sich derzeit über das Angebot lösen?

8. Zeichen richtig deuten

Google setzt vermehrt auf User Signals als Messwert für das Ranking. Dazu zählen etwa das Anklicken bestimmter Links und das darauf Folgende Nutzerverhalten. Hält die Verweildauer von Besuchern ein hohes Niveau, ist eine hohe Absprungrate nicht zwingend ein schlechtes Zeichen. Alleine die Dauer und die damit einhergehende Aktivität eines Aufenthaltes erhöht massiv die Chance auf Rückkehrer und Weiterempfehlungen.

Backlink-Strategie korrekt ausrichten

Netzwerke mit anderen Seiten generieren nicht nur eine größere Besucherzahl, sondern erhöht auch die Ranking-Bewertung durch Google. Allerdings sind Backlinks keine Selbstläufer und benötigen eine sorgfältige Auswahl – ansonsten drohen Strafen durch Google in Bezug auf den Ranglistenplatz. Hier sollte man in Betracht ziehen mit einer Online-Marketing Agentur zusammenzuarbeiten.

9. Direkte Anfragen für Backlinks

Manchmal ist der direkte Kontakt der beste Weg. Der Webmaster einer thematisch artverwandten Webseite nimmt in der Regel gerne die erwünschte Verlinkung vor, solange dies es einen Mehrgewinn für beide Parteien und deren Nutzerbasis bedeutet. In seltenen Fällen wird eine Verlinkung unter bestimmten Bedingungen irrtümlich nicht gesetzt. In so einem Fall hilft ebenfalls eine freundliche Bitte bei der Beseitigung des Problems. Google Alerts weist in der Regel auf solche Ungereimtheiten hin.

10. Aufdringliche Werbung in eigener Sache ist riskant

Das Bedürfnis nach mehr Aufmerksamkeit ist bei Neulingen besonders ausgeprägt. Interesse zu generieren, das erfordert allerdings Geduld und geplantes Vorgehen. Spam von Werbung sieht Google als triftigen Grund für eine Abwertung der Seitenrelevanz. Die Erzeugung von Backlinks in eigener Regie über Forenbeiträge und andere Webseiten ist daher nicht ratsam. Auch gekaufte Links fallen früher oder später durchs Raster. Ein Übermaß an Pressemitteilungen fallen zum Beispiel darunter.

11. Sanktionen durch rechtzeitige Gegenmaßnahmen verhindern

Jeder macht bewusst oder unbewusst hin und wieder einen Fehler. Backlinks der schlechten Sorte sollten rasch wieder verschwinden, um Googles wachsamem Auge zu entgehen. Lassen sich die Links nicht mehr eigenhändig entfernen, leistet das Disavow Links-Tool von Google Erste Hilfe.

12. Der Versuchung widerstehen

So verführerisch das Vordrängeln über künstliche Backlinks auch erscheint: Früher oder später kommen die Folgen dieses Verhaltens zum Vorschein. Auch manuell entfernte Links führen zu einem Verlust an Reputation bei Googles Suchmaschine.

Ein Umzug und seine Folgen

Eine groß angelegte Überarbeitung der Webseite hat auch Folgen für das Ranking. Eine andere URL und interne Umstrukturierung genügen und schon finden Nutzer sowie Suchmaschine die einst begehrte Anlaufstelle nicht mehr. Durch die folgenden SEO-Tipps lassen sich die zu erwartenden Einbrüche abdämpfen.

13. Weiterleitungsmethode 301

Über einer 301-Weiterleitung erfährt Google, dass sich der gesuchte Standort der Webseite verändert hat. So laufen Suchanfragen und Analysevorgänge der Suchmaschine nicht ins Leere.

14. Ranking-Aufbau braucht Zeit

Nach einem voll umfassenden Adressenwechsel und einer Neugliederung aller internen URLs ist ein mittelfristiger Abfall völlig normal. Es braucht mehrere Monate oder bis zu einem Jahr für eine vollständige Rückkehr zur alten Stärke.

15. Kein überstürzter Neuaufbau

Bei größeren Projekten zur Neuausrichtung ist eine Durchführung in mehreren Phasen sinnvoll. Dazwischen sind Ruhepausen von einem halben bis zu einem kompletten Jahr empfehlenswert.

Typische Fehler vermeiden

SEO flechtet kein Webmaster so nebenbei in sein Projekt ein. Es handelt sich um ein erlerntes Handwerk und bedarf ein gewisses Maß an Erfahrung bei der Umsetzung. Typische Anfängerfehler lassen sich dennoch umgehen. Die folgenden Ratschläge sollte jeder Betreiber einer Webseite beherzigen.

16. Index überprüfen

Eine kurze Prüfung mit dem URL-Tool von Google gibt Gewissheit über den Status der Website. Der Index ist Googles Datenbank für alle Suchanfragen. Fehlt darin die eigene Webseite, kommt es logischerweise auch zu keinen übereinstimmenden Treffern bei der Anfrage.

17. Unpassender Titel

Der Titel-Tag soll den Inhalt der Webseite kurz und knapp beschreiben. Zu wenig Nähe zu dem angepeilten Thema genügt und der Titel verfehlt seine Wirkung.

18. Passender Schlagworte für die Suche

Manchmal erwarten Besucher bei der Suche etwas völlig anderes, als auf der eigenen Plattform an Lösungen angeboten wird. Information für die Suche und bestehender Inhalt müssen zueinander passen.

19. Alten Content nicht mehr pflegen

Ältere Themen und Texte können aufgrund neuer Entwicklungen an Relevanz verlieren. Wer hier nicht ausmistet und aktualisiert, dem drohen Abzüge bei dem Ranglistenplatz

20. Konkurrierende oder unvollständige Inhalte

Unterschiedliche Unterseiten mit dem gleichen Keyword-Fokus verwirren die Google-Analyse. So konkurrieren diese miteinander und schwächen das Gesamtergebnis ab. Es genügt außerdem nicht, nur einen Teil des Themas anzuschneiden. Fehlen relevante Punkte, sorgt das für enttäuschte Besucher.

Fazit

Ohne den Türöffner Google und seinen Mitbewerbern bleibt es ruhig auf der eigenen Webseite. Nur mit sinnvollem Content und einer guten Strukturierung sind größere Besucherströme dauerhaft realistisch. Wer sich an die Grundregeln hält, spielt das Spiel um die Aufmerksamkeit zumindest unter gleichen Bedingungen und ohne Handicap mit. Aber: Die Gesetze der Suchmaschinenoptimierung sind nicht in Stein gemeißelt. Die Betreiber der Suchmaschinen bestimmen selbst, welche Algorithmen und Maßnahmen zur Einbindung dafür notwendig sind. SEO-Tipps bieten praktische Hilfestellung an, sind aber möglicherweise in wenigen Jahren nicht mehr aktuell. Daher bleibt dieser Prozess langfristig einem ständigen Wandel unterworfen. Üblicherweise kommunizieren die Unternehmen solche Änderungen der Ranking-Faktoren. Darauf zu reagieren, das bleibt auch in Zukunft unverzichtbar.

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