Suchmaschinenoptimierung: Worauf kommt es wirklich an?

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) ist für nahezu jeden Webseitenbetreiber relevant und wichtig. Das Fachgebiet der Suchmaschinenoptimierung ist dabei allerdings nicht gerade leicht überschaubar, denn neben der Onpage Optimierung und Themen wie der Seitenladezeit, dem Content oder der Seitenstruktur sollte auch der Bereich der Offpage Optimierung ausreichend Beachtung finden. Jeder einzelne Bereich der Suchmaschinenoptimierung stellt viele dabei wiederum vor ganz individuelle Herausforderungen und Fragen. Dieser Artikel wirft einen recht groben Blick auf den Bereich SEO und beantwortet, worauf es grundlegend ankommt und welche Optimierungen die größte Wirkung zeigen. Wer gemäß dem Pareto-Prinzip mit 20% Aufwand 80% der Ergebnisse erzielen will, ist mit diesem kurzen Artikel bestens bedient.

Worauf es im Bereich der Onpage-Optimierung ankommt

Im Bereich der Onpage Optimierung geht es ausschließlich um die Seite selbst, dazu zählen unter anderem folgende Faktoren:

  • Seitenladegeschwindigkeit (Core Web Vitals)
  • User Experience
  • Content & Inhalte (Überschriftenstruktur)
  • Title Tag, Meta-Description
  • Interne Verlinkung
  • Seitenstruktur
  • Strukturierte Daten
  • v.m.

Die Onpage Optimierung umfasst dabei im Gegensatz zur Offpage Optimierung schlichtweg mehr unterschiedliche Themenbereiche, weshalb mit der Onpage Optimierung meist ein klein wenig mehr Aufwand einhergeht. Wer seine Seite erfolgreich optimieren möchte, sollte sich stets vor Augen halten, was das Interesse der Suchmaschine Google ist: Google verfolgt als größte Suchmaschine der Welt das Ziel, den Nutzern möglichst relevante Antworten auf deren Fragen zu liefern. Im Mittelpunkt der organischen Suche stehen dabei vor allem Texte und Links. Guter Content in Form von Text und Bild ist daher unausweichlich, um langfristig organischen Traffic zu erhalten. Das Sprichwort „Content is King“ gilt daher heute genauso wie damals und macht deutlich, dass individuelle Inhalte den Kern der Suchmaschinenoptimierung bilden.

Wer sich ohne viel Aufwand bei Google beliebt machen will, der sollte seine Inhalte gut strukturieren und mit einer sinnvollen Überschriftenstruktur und Hierarchie versehen. Nicht zu vergessen ist dabei ein aussagekräftiger Title-Tag, eine individuelle Meta-Description genauso wie eine spezifische H1-Überschrift. Wer jetzt noch eine URL verwendet, welche (je nach Möglichkeit) das gewünschte Keyword enthält und neben reinen Textinhalten sinnvolle Bilder (inkl. Alt-Tag) verwendet macht bereits einiges richtig. In der Praxis versuchen Seitenbetreiber häufig mehrere Suchbegriffe und Keywords in einer Unterseite unterzubringen. Für synonyme bzw. verwandte Suchbegriffe ist das sicherlich noch in Ordnung, dennoch solle (je nach Thema) jede Unterseite jeweils einer Suchintention zuzuordnen sein.

Ziel sollte es sein, hochwertigen Inhalte zu verwenden, welche länger, informativer und allgemein gesagt „besser“ sind als die derzeitigen Top-Rankings zu einem ausgewählten Keyword. Es sei jedoch dazu gesagt, dass länger nicht gleich besser bedeuten muss. Insbesondere der Grad zwischen „zu kurz“ und „zu lang“ ist bei SEO-Content häufig sehr schmal. Ein 1000 Wörter langer Artikel kann dabei um ein Vielfaches informativer sein als ein Artikel mit mehreren tausend Wörtern, welcher sich hingegen inhaltlich jedoch nur wiederholt. Dennoch korreliert die Länge eines Artikels häufig auch mit dem Informationsgrad, weshalb die pauschale Aussage „länger ist besser“ zwar nicht immer aber häufig stimmt.

Worauf es im Bereich der Offpage-Optimierung ankommt

Wie bereits kurz angerissen, widmet sich der Bereich der Offpage Optimierung im Vergleich zu Onpage Optimierung lediglich einem Themenbereich: Dem Linkprofil der jeweiligen Domain. Backlinks sind in der Suchmaschinenoptimierung nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor, welcher (vereinfacht gesagt) in den Augen von Google als eine Art Empfehlung angesehen werden kann. Umso mehr und umso hochwertiger die Empfehlungen, desto besser. Selbstverständlich muss hier jedoch differenziert werden, denn Backlink ist nicht gleich Backlink. Unterschiede zwischen Backlinks sind meist für das bloße Auge nicht sichtbar und die Qualität eines Backlinks lässt sich häufig nur anhand einer Kombination verschiedener Metriken ablesen.

Vereinfacht gesagt gilt jedoch Folgendes: Wer gute Rankings erzielen will, sollte auf ein möglichst natürliches und hochwertiges Linkprofil seiner Domain achten. Überprüfen lässt sich das Linkprofil einer Domain mittels verschiedener Tools und sogenannter „Backlink Checker“. Auch wenn Backlinks im Allgemeinen sicherlich nicht mehr eine solch große Rolle zukommt, wie in der Anfangszeit der Suchmaschine Google, so sind sie heute dennoch unerlässlich. Ein jeder Seitenbetreiber sollte sich daher zunächst über sein eigenes Profil informieren, dieses analysieren und anschließend Maßnahmen einleiten, um langfristig weitere hochwertige Verlinkungen zu seiner Seite aufzubauen.

Fazit

Wer gute hochwertige und vor allem individuelle Inhalte auf seiner Website veröffentlicht, grundlegende SEO-Regeln beachtet und gleichzeitig auf ein natürliches, aber dennoch starkes Linkprofil achtet, macht bereits eine Menge Richtig. Selbstverständlich sind weitere fortgeschrittene Aspekte ab einem gewissen Punkt wiederum unerlässlich. Wer es jedoch eilig hat oder bereits mit dem gröbsten beginnen will, der wird mit den genannten Punkten erste Erfolge erzielen. Wer hingegen das gröbste erledigt hat und eventuell bestehende Rankings sowie die allgemeine Sichtbarkeit weiter steigern will, sollte sich entweder selbst näher mit dem Thema befassen oder einen SEO-Freelancer oder eine Agentur mit der fortlaufenden Optimierung beauftragen. In beiden Fällen ist ein grundlegendes Verständnis über die Funktionsweise von Suchmaschinen wie Google, sowie dessen Rankingfaktoren unerlässlich, um sinnvolle Maßnahmen einzuleiten oder die Wirksamkeit von Optimierungen besser einschätzen zu können. Es lohnt sich daher sich fortlaufend mit dem Themenbereich SEO zu beschäftigen und sich über aktuelle Trends und Entwicklungen zu informieren.

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