Native Werbung in digitale Geschäftsstrategien integrieren: So geht’s

native Werbung

Native Advertising ist eine bahnbrechende Form der digitalen Werbung, bei der Anzeigen im Fluss anderer regulärer Inhalte auf dem Mobiltelefon oder Computer eines Benutzers erscheinen. Die Vorteile dieser Art von Werbung liegen in ihrer Fähigkeit, so natürlich in den vom Benutzer gewählten Stream digitaler Inhalte einzufließen. Im Gegensatz zu anderen klassischen Banneranzeigen konzentriert sich Native Advertising darauf, seinen eigentlichen Charakter als beworbene Werbung herunterzuspielen. Einige Beispiele für Native Advertising könnten auch ein gesponserter Beitrag sein, der von einem Unternehmen verfasst wurde, das seine Marke stärken möchte und auf einer verwandten Content-Seite eines Online-Verlags (wie „Die Welt“ oder „Bild-Zeitung“) erscheint.

Native Ads wurden vor mehr als 10 Jahren (etwa Mitte 2012) ins Leben gerufen und tauchten in den Anfängen von Suchmaschinen und Social-Media-Kanälen (damals gab es nur FB und Twitter) auf, wodurch ein völlig neues Format unter den Werbelösungen eingeführt wurde. Heutzutage ist diese digitale Marketingstrategie zu einem der beliebtesten Werbetrends des 21. Jahrhunderts geworden. Warum ist Native Advertising in den letzten Jahren so wichtig und immer beliebter geworden? Versuchen wir, die drei Hauptgründe zusammenzufassen, und dann greifen wir auf fünf Beispiele für native Anzeigen zurück:

  1. Die Anzeigen sind perfekt aufeinander abgestimmt und passen perfekt: Für den Nutzer fühlt sich die native Anzeigenplatzierung eher wie ein Merkmal des Nutzererlebnisses und nicht als Ablenkung an und wird von den meisten nicht als beworbene Kommunikation wahrgenommen. Wenn Unternehmen Werbung in nativen Inhalten anzeigen, interagieren Benutzer damit, als ob sie Teil die allgemeinen Feeds der Website oder Plattform wären.
  2. Die Anzeigenthemen sind relevant: Alle Werbetreibenden suchen nach einem Echtzeiterlebnis und einer unaufdringlichen Botschaft für ihre Zielgruppe. Native Inhalte erfüllen zu 100 % diese Anforderungen. Beispielsweise könnte ein Unternehmen, das Reiseerlebnisse verkauft, mit einer nativen Anzeige auf einer Webseite erscheinen, die darüber spricht, was Sie bei einem Besuch in London oder Berlin entdecken und nicht verpassen sollten. Dieses Gefühl der bleibenden Relevanz erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Benutzer sich engagieren.
  3. Native Advertising wird immer beliebter: Immer mehr Unternehmen investieren einen größeren Teil ihrer Werbeausgaben in diese Art von Werbung, weil die Leute damit interagieren. Kurz gesagt, Native Advertising funktioniert gerade deshalb, weil es keine reine und invasive Werbemethode zu sein scheint und viele Nutzer ihre Relevanz und Informationsformate genießen.

NATIVE WERBEARTEN

Nachdem wir nun verstanden haben, warum Native Advertising so angesagt und im Trend liegt, werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Arten von Native Ads, die jeweils auf unterschiedliche Bedürfnisse und Formate zugeschnitten sind. Nur wenige davon sind bekannter und passen möglicherweise zu den Zielen des Kunden im Rahmen einer digitalen Strategie. Andere werden weniger genutzt und sind eher plattformspezifisch (z. B. die „Feeds“ in sozialen Medien). Betrachten Sie diese fünf wichtigsten nativen Werbeformate:

  1. ADVERTORIALS: Diese Art von Werbeinhalten in Langform erscheint oft als schriftlicher Artikel oder als Videoanzeige auf der Website eines Internet-Publishers. In diesem Bereich arbeiten Marketing- und Vertriebsmitarbeiter zusammen, um detaillierte und relevante Anzeigeninhalte basierend auf den Interessen und Absichten des Nutzers bereitzustellen und zu platzieren. Oft sind es große Agenturen, die diese Kampagnen für ihre Kunden über ihr eigenes Werbenetzwerk von Publishern verwalten. Eine davon ist Taboola (eine etablierte internationale Agentur mit Kunden aus der ganzen Welt), die erklärt, wie einfach, intuitiv und lohnend es sein kann, in nur wenigen Schritten eine Native-Werbekampagne zu starten.
  2. GESPONSERTE INHALTE: Sie stellen das am häufigsten verwendeten Format dar. Gesponserte Inhalte können sich verändern, je nachdem, wo Sie sie online sehen. Aus Gründen der Transparenz tragen sie immer einen kleinen Hinweis darauf, dass es sich um einen „gesponserten Beitrag“ oder „bezahlten Inhalt“ handelt, egal wo er erscheint. Auch dieses Anzeigenformat behält das gleiche Design und Layout wie die Webseite (oder Plattform), auf der es gehostet wird.
  3. BEWERBTE PRODUKTE: Unternehmen können Anzeigen als beworbene Produkte an verschiedene Online-Händler weiterleiten (relevante Produkte werden dem Benutzer oben auf ihrer Seite angezeigt). Dadurch kann nahezu jede verbraucherorientierte Website effektiv in eine natürliche Native-Advertising-Plattform verwandelt werden. Empfehlungs-Widgets erfüllen eine ähnliche Funktion, obwohl sie normalerweise weniger im Vordergrund stehen.
  4. SUCHMASCHINEN-ANZEIGEN: Durch die Kombination von Schlüsselwörtern zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit einer nativen Werbekampagne können Unternehmen relevante Produkte und Dienstleistungen ganz oben in den Suchergebnissen bewerben. Bei diesen Display-Anzeigen handelt es sich zu 100 % um unaufdringliche Markeninhaltsempfehlungen, die für die Anfrage des Nutzers relevant sind. Am häufigsten werden Anzeigen angezeigt, die oben auf der Ergebnisseite der Suchmaschine bei Google erscheinen.
  5. SOCIAL-MEDIA-POST: Steigern Sie die Markenbekanntheit, indem Sie Ihre Anzeigen direkt in den Content-Feed der Social-Media-Plattform einer Person schalten. Diese In-Feed-Anzeigen können so einfach sein wie ein Foto mit Sponsoring-Informationen oder so aufwendig wie ein langes natives Video, das ein Influencer hostet. Unabhängig davon werden sie als Markeninhalte im regulären Fluss von Benutzerinhalten angezeigt.
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