Googles Online-Suche am Beispiel “Fersensporn”

Google Suche Fersensporn

Wer sich über den “Fersensporn” informieren möchte, der sucht in der Regel bei Google nach Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. Was findet er dort. Das möchten wir uns in diesem Artikel exemplarisch anschauen.

Der Fersensporn oder die Plantarfasziitis äußert sich durch starke Schmerzen im Fuß beim Gehen und mit der Zeit auch in Ruhe. Ursache sind meist Überlastungen und Verletzungen, die die Entstehung degenerativer Veränderungen fördern. Bei der Behandlung sind Hausmittel unwirksam, eine angemessene Rehabilitation ist notwendig, einschließlich Physiotherapie und Übungen.

Was ist ein Fersensporn?

Fersensporn ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Entzündung der Fußsohlensehne, die zu deren Verlängerung und Valgus führt. Die Plantarfaszie ist ein Bindegewebsband, das vom Fersenbein bis zum Zehengrund verläuft. Im Allgemeinen besteht seine Funktion darin, dem Fuß die entsprechende Flexibilität zu verleihen. Dadurch wird die Wölbung des Längsgewölbes nicht abgeflacht, und der Fuß behält seine richtige Form.

Der Fersensporn ist eine Folge degenerativer Veränderungen, die zur Bildung einer knöchernen Wucherung am Fersenhöcker führen. Dadurch wird die besagte Sehne gereizt, was einen chronischen Entzündungsprozess und chronische Schmerzen auslöst.

Fersensporn – was sind die Ursachen?

Die Ursachen für einen Fersensporn reichen von Traumata und Überlastungen bis hin zu falschen Gewohnheiten wie Arbeitshygiene. Die Krankheit kann sich entwickeln als Folge von:

  • das Tragen von schlecht sitzenden Schuhen
  • längeres Stehen
  • hohes Körpergewicht, was zu einer großen Belastung der Füße führt
  • Ausübung von Sportarten, die die Füße stark beanspruchen (z. B. Laufen, Tennis)
  • unbehandeltes Trauma, das eine unphysiologische Stellung des Fußes erzwingt
  • Veränderungen mit dem Alter (häufiger bei Senioren)

Der Fersensporn kann sich einseitig oder beidseitig entwickeln. Es ist äußerst wichtig, die Krankheit richtig zu diagnostizieren, deren Symptome denen der Achillessehnenentzündung, der Haglund-Krankheit oder des Valgusknies ähneln.

Fersensporn – Symptome

Das charakteristischste Symptom des Fersensporns sind Fersenschmerzen, die zunächst beim Gehen auftreten, vor allem bei den ersten Schritten (oft morgens). Interessanterweise lassen die Schmerzen nach dem “Entstressen” nach und verstärken sich dann wieder, wenn man längere Strecken geht. Sie kann an einer Stelle auftreten oder den ganzen Fuß bedecken.

Im Anfangsstadium der Krankheit verschwinden die Schmerzen nach einer Ruhepause, aber mit der Zeit lassen sie auch im Sitzen oder Liegen nicht nach, was den Komfort der täglichen Arbeit erheblich einschränkt. Der Patient beginnt zu hinken und hat auch Schwierigkeiten, auf den Zehenspitzen zu gehen. Der stechende, brennende Schmerz in der Mitte der Ferse macht es ihm sehr schwer, überhaupt Schuhe anzuziehen.

Fersensporn – Behandlung von Fersenschmerzen

Patienten suchen oft im Internet nach Informationen darüber, wie man Fersensporn mit Hausmitteln behandeln kann. Es kann sein, dass wir auf Empfehlungen für eine Therapie mit Walnussblättern oder Essig stoßen, aber unkonventionelle Methoden werden keine Besserung bringen.

Um den Fersensporn zu beseitigen, ist eine professionelle pharmakologische Behandlung (Injektionen von Glukokortikosteroiden, nicht-steroidale Entzündungshemmer in Salben) und eine geeignete physikalische Therapie erforderlich. Das Verfahren ist in der Regel langwierig, aber notwendig, um die Beschwerden zu lindern.

Welche orthopädischen Einlagen sollten Sie wählen?

Bei den ersten Anzeichen von Schmerzen können richtig ausgewählte orthopädische Einlagen Linderung verschaffen. Sie erhöhen den Gehkomfort, entlasten die Ferse und dämpfen Stöße. Es ist äußerst wichtig, dass die orthopädische Einlage für Fersensporn nach Maß angefertigt wird, wobei die individuellen Besonderheiten der Fußstruktur zu berücksichtigen sind. Nur dann haftet die Einlegesohle gut im Schuh und sorgt für eine optimale Druckverteilung des Fußes auf den Boden.

Auch bei morgendlichen Fußschmerzen kann das Taping helfen, d. h. das Pflastern, das entspannend wirkt und lästige Steifheit lindert. Es lohnt sich auch, orthopädische Schuhe anzuschaffen.

Behandlung von Fersensporn – wie sieht die Rehabilitation aus?

Die Rehabilitation umfasst physikalische Therapieverfahren wie Magnetfeldtherapie, Iontophorese oder Ultraschall. Kalte Eispackungen oder Schlammpackungen können Besserung bringen. Bei der Behandlung des Fersensporns sind auch Massagen hilfreich, da sie die übermäßige Spannung des Gewebes beseitigen und seine Durchblutung verbessern.

Dehnungsübungen sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Eine sehr einfache Übung, die regelmäßig durchgeführt werden sollte, besteht darin, die Zehen des Fußes im Sitzen mit den Handflächen zueinander zu ziehen. Es ist auch ratsam, kleine Bälle unter den Fuß zu rollen, entweder glatte Bälle oder Bälle mit einem Noppen. Alternativ können Sie auch Sanierungsrollen mit Stacheln verwenden.

Wie sieht ein Fersensporn aus?

Ein Fersensporn ist auf einem Röntgenbild deutlich als knöcherne Wucherung mit einer charakteristischen spitzen, hakenförmigen Form zu erkennen. Die Verkalkung tritt unter der Ferse auf, weshalb man auch von einem unteren Fersensporn spricht.

Die Röntgenaufnahme des Fußes ist die Grundlage für die Diagnose des Problems, aber auch die Palpation wird bei der Diagnose verwendet. Ein versierter Orthopäde, den Sie bei Verdacht auf Fersensporn aufsuchen sollten, kann nach manueller Untersuchung des Fußes mit hoher Wahrscheinlichkeit das Vorliegen einer Deformität feststellen.

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