Was ist Webhosting?

Hosting

Damit eine Webseite im Netz zur Verfügung steht und aufgefunden werden kann, muss diese auf einem Servercomputer abgespeichert werden. Diese Vorgangsweise bezeichnet man als Webhosting oder Hosting.

Möchte man eine eigene Webseite erstellen, dann ist kostenfreies Web Hosting oft in einem Preispaket enthalten. Dennoch ergibt es Sinn, einige wichtige Kenntnisse zum Thema Webhosting zu erlernen, um eine Entscheidung über den richtigen Hosting-Anbieter treffen zu können.

Der Begriff des Webhosting wird oftmals gemeinsam mit der Domain genannt. Wenn man sich eine Website als Gebäude vorstellt, dann handelt es sich beim Webhosting um das Grundstück, auf welchem es erbaut wird. Die Domain wäre in weiterer Folge die Adresse dieses Gebäudes, unter welcher es im Netz aufgefunden werden kann.

Die Funktion von Webhosting

Webhosting ermöglicht es, dass Anwender einen Domain-Namen im Browser angeben können und den richtigen Webseite-Inhalt angezeigt bekommen. Dazu muss der Webseite-Ersteller zunächst eine Domain eintragen lassen und danach Inhalte auf einem Server eines Webhosting-Anbieters ablegen. Über ein System von Domain und Name (DNS) werden Der Name der Domain und der Server verbunden. Zu diesem Zweck wird auf Nameservern die entsprechende Info deponiert, unter welcher IP-Adresse eine bestimmte Domain aufzufinden ist. Ruft nun ein Anwender eine URL auf, wird der Domain-Name in eine IP-Adresse aufgelöst und nach der entsprechenden Adresse im Internet gesucht. Im Erfolgsfall wird dem Anwender die Webseite angezeigt.

Eine Art des Webhosting muss gewählt werden

Um die korrekte Entscheidung zu treffen, sollte man über die unterschiedlichen Arten des Webhosting Bescheid wissen. Man muss ich nicht mit allen technischen Einzelheiten vertraut sein, es reicht aus sich einen groben Überblick zu verschaffen. Folgend haben wir jene Arten von Webhosting angeführt, die am ehesten von Bedeutung sein werden, wenn man eine Webseite für sich oder seine Firma veröffentlichen will.

Shared Hosting

Bei dieser Art von Webhosting wird die Webseite zusammen mit anderen Webseiten auf ein und demselben Servercomputer gehostet. Das bringt den Vorteil, dass man Kosten für den Betrieb spart, da man die Kosten für die Bandbreite und die Hardware-Ressourcen mit anderen Betreibern teilt. Das ist der Grund, weshalb diese Form des Hostings von Privaten und kleineren Website-Betreibern am häufigsten ausgewählt wird.

Klarerweise haben andere Anwender keinen Zugang zu dem Account, da jeder seine Webseite über ein eigenes Konto betreibt. Dennoch sind einige Nutzer gegen das Shared Hosting und dessen Sicherheitsaspekte, weil Daten gemeinsam gespeichert werden. Ein zusätzlicher Nachteil ist, dass bei erhöhtem Webseiten-Traffic mit einer langsameren Ladezeit gerechnet werden muss, da sämtliche Ressourcen zur gleichen Zeit von mehreren Anwendern verwendet werden.

VPS-Hosting (Virtual Private Server)

Bei dieser Art des-Hostings wird ein Computerserver in unterschiedliche virtuelle Fächer aufgeteilt, die unabhängig arbeiten können. Jede Webseite wird in einem dieser Fächer abgespeichert. Auf diese Art und Weise erhält jeder Account sein individuelles Volumen auf der Festplatte mit garantierten Ressourcen, wodurch es weniger Reduzierungen hinsichtlich der Zeit beim Laden gibt.

VPS-Hosting eignet sich für computererfahrene Anwender, da man seine Serversoftware konfigurieren kann und somit über ein großes Maß an Anpassungsfähigkeit verfügt. Wenn wir bei der Immobilien-Metapher verbleiben, dann kann man sich VPS-Hosting als Reihenhaus vorstellen.

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