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Besoldungstabelle Beamtenbesoldungstabellle Beamtenbesoldung

Die Beamtenbesoldung in Deutschland ist recht kompliziert geregelt. Das Bundesbesoldungsgesetz, welches die Besoldung des Beamten regelt, ist recht umfangreich.

Seit der Förderalismusreform sind die jeweiligen Bundesländer selbst verantwortlich für die Beamtenbesoldung. Haben sie keine abweichenden Regelungen getroffen, dann gilt nach wie vor das Bundesbesoldungsgesetz des Bundes.

Die Besoldung der Beamten in Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor unterschiedlich.

Die Besoldung des Beamten umfasst zunächst einmal die Grundbezüge des Beamten, die gegebenenfalls durch Sonderzahlungen ergänzt werden. Als Sonderzahlungen bezeichnet man Weihnachts- und Urlaubsgeld, Gelder für Mehrarbeit, Umzugskosten, Erschwerniszulagen. Bei der Berechnung der Besoldung werden auch der Familienstand und die Anzahl der Kinder berücksichtigt. Das Besoldungsgesetz gibt unterschiedliche Gruppen für die Regelung der Besoldung des Beamten vor.

Insgesamt sind es 4 Gruppen, die sich wie folgt unterteilen:

Gruppe A umfasst alle Beamten des einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienstes. Ebenfalls entlohnt nach Gruppe A werden Soldaten bis zum Oberst und kommunale Wahlbeamte. Gruppe B bezeichnet Beamten mit besonderen Ämtern des höheren Dienstes sowie Generäle und Oberste in höheren Diensten und kommunale Wahlbeamte. Gruppe R regelt die Besoldung für Richter und Staatsanwälte und Gruppe W regelt die Entlohnung für Hochschullehrer und Rektoren. Verschieden Besoldungsgruppen sind in der Zwischenzeit abgeschafft worden.

Auch die Pension der Beamten wird im Bundesbesoldungsgesetz geregelt. Die Besoldung des Beamten ist Sache des Dienstherrn, sie macht einen wesentlichen Teil des Beamtenrechtes aus und ist Teil der so genannten Treuepflicht, die der Dienstherr gegenüber dem Beamten zu erfüllen hat.

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